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Freitag, 18. August 2023

Bach runter

14. Dezember 2012
Bei "Eberhard Menzels 
Freundeskreis" handelte
es sich damals um
einen Scherz-Verein, der
von Hans-Günter Osterkamp
und mir gegründet worden
ist, um die Politik des
 Oberbürgermeisters
auf die Hörner zu nehmen. 
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Der Rechtsstaat und die Justiz
Kurz vor Weihnachten 2012 steht es in der Zeitung, ich nehme den Medienwirbel satirisch auf die Hörner, beim ehemaligen Oberbürgermeister von Wilhelmshaven und anderen hat eine Hausdurchsuchung stattgefunden, jahrelang gehen die Staatsanwaltschaft Oldenburg und die Medien mit dem Thema hausieren, 2017 soll es so weit sein,  doch erst 2019 wird verhandelt, die Angeklagten gehen in Revision, 2021 ordnet der Bundesgerichtshof ein neues Verfahren an-was lange währt, wird gut?  Wohl kaum. So macht man den Rechtsstaat kaputt. 
Die Staatsanwaltschaft Oldenburg will nach WZ-Informationen den ehemaligen Geschäftsführer des früheren Reinhard-Nieter-Krankenhauses (RNK) Wilhelmshaven, Jörg Brost, wegen schwerer Untreue anklagen.
In dem Strafverfahren geht es im Kern um finanziell überhöhte Ruhestandsregelungen des ehemaligen Geschäftsführers. Dieser war vor Erreichen der Altersgrenze ausgeschieden und soll danach weiterhin 18 000 Euro monatlich bekommen haben.
Mit angeklagt werden sollen dem Vernehmen nach auch Mitglieder der städtischen Aufsichtsgremien, die den vermeintlichen „goldenen Handschlag“ des Klinik-Chefs seinerzeit abgenickt haben sollen, darunter befindet sich auch der ehemalige Wilhelmshavener Oberbürgermeister Eberhard Menzel.
Hat am 21. Dezember 2017 in der „Wilhelmshavener Zeitung“ (WZ) gestanden.
Fast genau zwei Jahre nach der Urteilsverkündung
Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat die Urteile gegen den ehemaligen Wilhelmshavener Bürgermeister Eberhard Menzel (SPD) und den Klinikleiter Jörg Brost aufgehoben. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. In dem Prozess war es um den sogenannten Goldenen Handschlag für Brost gegangen. Er soll ein zu hohes Ruhestandsgeld kassiert haben. Das Landgericht Oldenburg muss den Untreue-Vorwurf gegen die beide Männer und drei weitere Angeklagte nun neu verhandeln.
NDR, 22. März 2021
Das Warten dauert an.
27. Januar 2022
Bald wieder vor Gericht
Der Ex-Oberbürgermeister Eberhard Menzel und der ehemalige Klinik-Geschäftsführer Jörg Brost sowie drei Mitangeklagte finden sich bald erneut vor Gericht wieder: Der Staatsanwalt lehnte eine Einstellung des Verfahrens ab – nun muss bald neu verhandelt werden.^
Endlich vorbei
„Ein kalter Schlag, der einem die Beine weghaut“, so beschreibt Eberhard Menzel den Moment, als die Ermittlungen gegen ihn begannen. Der Wilhelmshavener Ex-Oberbürgermeister hat uns erzählt, wie er die schwierigen Jahre danach erlebt hat.
Nordwest-Zeitung, 9. Juni 2023

Sonntag, 10. Januar 2010

Der Oberbürgermeister

10. Januar 2010
Es war einmal in Wilhelmshaven

"Die Interviews wurden tatsächlich niemals geführt. Auch wenn der satirische Inhalt der Interviews nicht verkannt werden kann, so sind sie doch von dem Bestreben getragen, mich in meinem Persönlichkeitsrecht zu verletzen", will Oberbürgermeister Eberhard Menzel vor dem Wilhelmshavener Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen fiktive Interviews erwirken, die seit dem 14. September 2006 von der Internet-Zeitung 2sechs3acht4 veröffentlicht werden. Termin: 17. Oktober, 9.30 Uhr. Der vorläufige Streitwert liegt bei 5000 Euro. Bedroht werden soll der Redakteur Heinz-Peter Tjaden als Erfinder dieser Gespräche - wenn es nach dem Wilhelmshavener Oberbürgermeister geht - mit einem Ordnungsgeld bis zu 100 000 Euro, ersatzweise Ordnungshaft bis zu zwei Jahren.

In seinem Antrag weist Eberhard Menzel auch darauf hin: "Er (gemeint ist Tjaden) hat angekündigt, über das gerichtliche Verfahren gegen ihn auf einer bereits eingerichteten Homepage http://klageob.beeplog.de zu berichten." Dazu der Antragsgegner: "Es interessieren sich schon mehrere Redakteure aus dem Bundesgebiet für den Fall. Dürfen die auch nicht berichten?"

Die Verhandlung findet statt, die Richterin kann in den fiktiven Interviews nichts Beleidigendes entdecken, der Oberbürgermeister zieht am nächsten Tag seinen Antrag zurück.
Die fiktiven Interviews erscheinen weiter, sogar eine Broschüre mit den ausgedachten Gesprächen erscheint.